Das Buch

In meinem ersten Buch, Back to the Roots, möchte ich nicht nur informieren und inspirieren, sondern auch meine Philosophie übermitteln: alte Rezepte meiner Oma mit neuen, modernen Techniken wieder neu aufleben lassen; diese durch meine Reisen und Aufenthalte in verschiedenen Ländern und Kulturen mit internationalem Schwung zu würzen; Produkte in ihrer ursprünglichsten Form wertzuschätzen; und regional und organisch zu denken.

Meine Einkaufs Tipps

  • Versuche so gut wie möglich, Obst und Gemüse von der anderen Seite der Welt zu vermeiden, da wir doch die beste Qualität vor der Haustüre haben.
  • Verwende mehr Äpfel und andere überwinternde Obstsorten.
  • Konsumiere im Winter kein Sommerobst wie Erdbeeren, die in Watte und ohne Sonnenlicht gezüchtet werden. Dieses ist weder reich an Vitaminen noch voll im Geschmack.
  • Verwende Fleisch gewählt und klug. Hinterfrage stets dessen Herkunft und finde eine Möglichkeit weg von Mastzucht und Massentierhaltung.
  • Hinterfrage, was konsumiert wird und wie oft.
  • Stelle die Qualität in den Vordergrund. Das Teuerste ist nicht immer das Beste.
  • Den Aufwand auf sich nehmen, anstatt der Bequemlichkeit des Supermarktes, der absolut alles anbietet, dem nächsten Fleischhauer oder Bauern einen Besuch abzustatten.

Wie entstehen meine Gerichte

In den meisten Fällen beginnt alles am Markt. An meinen freien Tagen liebe ich es, den Bauernmarkt oder eine Food Hall aufzusuchen, um zu sehen, welche Produkte gerade Saison haben.

Wenn ich etwas finde, das mir gefällt, ist mir wichtig, dass das eigentliche Produkt im Vordergrund bleibt. Bei der Zubereitung kommt es dann darauf an, ob es sich um Fisch, Fleisch oder Geflügel handelt. Doch solange die Qualität stimmt, sollte man das Hauptprodukt immer in Szene setzen und nicht übertönen. Um die richtige Geschmacksrichtung zu wählen, berücksichtige ich nicht nur die Jahreszeit und das Wetter, sondern auch, wer meine Gäste sind und welche Vorlieben sie haben.

Produkte

Während gezüchtete Pilze das ganze Jahr über in beinahe jedem Supermarkt verkauft werden, sind Waldpilze saisonale Produkte. Sie sind sehr wetterabhängig und benötigen die besten Voraussetzungen und einen guten Boden, um zu gedeihen.

Eine der wahrscheinlich gesündesten, nährstoffreichsten und von mir höchstgeschätzten Obstsorten ist der Apfel. Dieses Rosengewächs ist ausgesprochen vielseitig und die Liste der Produkte, die aus ihm gewonnen werden, beinahe endlos. Von Säften bis hin zu Edelbränden und Essigen sind unserer Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Auch wenn Meeresfrüchte in unseren Breiten nur äußerst selten in guter Qualität zu finden sind, sind sie allemal eine Erwähnung wert. Eines der edelsten Krustentiere ist der allseits beliebte Hummer.

Ob frisch aus dem Garten oder aus dem Küchenregal – Kräuter sind nicht nur extrem gesund, sondern bringen Würze, Aromen und schlichtweg Spannung auf den Gaumen. Tatsächlich verwenden wir, ohne dass wir es merken, etwa 20 Prozent weniger Salz in unseren Speisen, wenn wir sie mit Kräutern zubereiten – sie sind also ein wichtiges Hilfsmittel, um unsere tägliche Salzdosis, die ohnehin oft zu hoch ist, zu reduzieren. Eines der beliebtesten Kräuter ist das aus Italien stammende Basilikum. Es ist äußerst kälteempfindlich und gedeiht am besten an einem sonnigen Plätzchen in einem Topf.

Honig ist viel mehr als nur Geschmack und Genuss. Die Biene macht aus dem Nektar unzähliger Blüten und dem Honigtau verschiedener Laub- und Nadelbäume ein unersetzbares Lebensmittel,“ erklärt mir eine bekannte Imkerin aus Hüttenberg.

Das teuerste Hausrind ist das japanische Wagyu Rind. Was diese Rasse so besonders macht ist, dass die Züchtung über die Jahre kaum gekreuzt wurde. Diese Rinder waren bis vor 150 Jahren ausschließlich Arbeitstiere und nicht für den Verzehr gedacht – heute ist das anders.

Wirtschaftlich gesehen ist das Schaf eines der effizientesten Nutztiere der Welt, denn es liefert uns nicht nur Wolle, sondern auch Fleisch und Milch.

Bei Geflügel denken die meisten Leute wohl sofort an das Huhn, doch es ist beachtlich, wie viele Geflügelarten es tatsächlich gibt. Man unterteilt sie in Hausgeflügel und Wildgeflügel – auch Federwild genannt.

Granola

250 g Haferflocken
250 g Dinkelflocken
100 g Mandelblätter
100 g Cashews
100 g Pekannüsse
50 g brauner Zucker
1 Prise Salz
1 EL Zimtpulver
1 Orangenschale
400 g Butter, zerlassen
150 g Honig
500 g Naturjoghurt
500 g Beeren, gemischt

Die Haferflocken, Dinkelflocken, Nüsse und den Zucker in eine große Schüssel geben und mit Salz, Zimt und der frisch geriebenen Orangenschale vermengen. Die zerlassene Butter und den Honig beigeben und gut unterrühren. Die Masse flach auf ein Backblech verteilen und im vorgeheizten Ofen bei 160 °C ca. 20 Minuten backen. Das Granola abkühlen lassen und mit Naturjoghurt und den frischen Beeren servieren. Je nach Belieben mit Honig oder Marmelade süßen.